Meine 8-Punkte-Strategie gegen ein paar Kilos zuviel!

3 Kilo zuviel!?

Ja ja, wenn wir das doch nur so einfach hinbekommen würden: es sind ja „nur“ 3 Kilos, die zu viel auf der Taille sitzen.

“Aber die krieg ich einfach nicht runter!” so hörte ich jetzt gleich zweimal Frauen reden und beide sahen dabei richtig unglücklich aus.

Kennst Du das?

3 Kilo! Sind zu wenig, um sie wirklich ernst zu nehmen und ernsthaft über eine Veränderung im Ess- oder Bewegungsverhalten nachzudenken. Zuviel, um sich wirklich wohl zu fühlen. Es ist die Entscheidung darüber, ob ich wirklich etwas verändern will. Denn eines ist klar: ändere ich nichts, so wird alles bleiben wie es jetzt ist und die Kilos bleiben auf der Hüfte oder wo sie sonst so sitzen.

Kennt Ihr das auch? Habt Ihr auch das eine oder andere Mal mit euch solche Themen?

Bei beiden Frauen fing  ich natürlich gleich an, zu argumentieren.

Es gibt nur zwei Varianten:

  1. Wenn Sie sich wirklich unwohl damit fühlen, dann müssen sie was tun.
  2. Wenn sie sich aber doch nicht wirklich unwohl fühlen, sondern nur immer beim Anprobieren von Klamotten darüber nachdenken, dass  sie jetzt zu einer Konfektionsgröße mehr greifen müssen und sie die Pfunde sonst nicht stören, dann ist die Lösung auch ganz einfach:

“Verabschieden sie sich von der alten Konfektionsgröße und entlassen sie in die gelebte  Vergangenheit.

Alles hat seine Zeit, jetzt ist eben eine neue Größe dran. Sollten sie      dann doch etwas abnehmen, dann sitzen die neuen Kleidungsstücke nur etwas lockerer  und sind nicht gleich zu groß. Sie werden aber ab sofort wieder Frieden mit sich und  ihrer Figur schließen können, denn es zwickt nichts mehr.”

Nun aber zurück zum ersten Fall:

Es juckt Dich eben doch und Du bist nicht wirklich damit anzufreunden, dass Du jetzt die nächste Generation der Kleidergröße in Deinen Schrank lassen sollst. Dann musst Du was tun. Und ja, es ist eine Umstellung, aber nein, es ist nicht wirklich schwer.

Soviel zur Behauptung, jetzt kommen wir zur Umsetzung.

Die Krux liegt bei unserem Schweinehund, der ja immer schon vorher weiß, was alles nicht geht und damit jeden Veränderungsgedanken sehr schnell erstickt. Also müssen wir ihn austricksen!

Hier meine 8-Punkte-Strategie für Dich:

Regel Nummer 1:   

Nicht nachdenken, sondern handeln.

Damit ist gemeint, dass Du Dir gar nicht erst die Chance einräumst, den Schweinehund und die ABERS zuzulassen. Stattdessen: Handeln.

Sind wir nämlich im TUN, dann hat der Schweinehund keine Chance mehr, weil wir beschäftigt sind und ein klares Ziel haben.

 

Regel Nummer 2:

Kleine Brötchen backen!

Das heißt, nicht zu viel auf einmal wollen und Dir nicht zu viel vornehmen.  Das Ganze soll ja Spaß machen und das aus gutem Grund. Denn wenn wir Spaß an einer Sache haben, dann denken wir gerne daran und bleiben motiviert. Überfordern wir uns statt dessen mit zu viel Ehrgeiz, dann mögen wir das vielleicht ein oder zweimal Durchhalten, speichern aber gleichzeitig dabei ab, das es anstrengend war und ja auch viel Zeit braucht. Schon hat der Schweinehund wieder eine Tür zum Aufstoßen gefunden …

 

Regel Nummer 3:

Tue das was Du kannst, an dem Ort, an dem Du gerade bist:

Viele haben eine Mitgliedschaft in einem Fitnesscenter und zahlen brav ihre Beiträge. Doch davon werden ihre Muskeln und das Fettgewebe nicht beeindruckt. Man muss auch regelmäßig hingehen und aktiv sporteln.

Andere von uns gehen Joggen oder Nordic walken und schon gibt es das Wetter, das nicht passt oder die Kleidung, die in der Wäsche ist, oder der Partner, der sonst mitkommt, kann heute nicht … also bleiben wir zuhause, beruhigen unser Gewissen, weil wir ja schon wollten, aber äußere Umstände dagegen waren.

Auch davon wird nichts am Körperbild verändert, es sei denn, die eingesparte Sportzeit wird mit Chips oder Schokolade vor dem Fernseher vertrieben.      Dann allerdings werden die Schokolade und die Chips sehr schnell wissen, wie sie Dir auf Deinen Hüften oder sonst schwer trainierbaren Körperstellen fest setzen und dafür sorgen, dass Deine vorhandenen 3 Kilos weitere Verstärkung bekommen. Es wird also auch nicht besser.

Wenn also wirklich die Sportklamotten in der Wäsche sind, dann geht auch mal eine alte Hose und ein nicht mehr so neues Shirt als Ersatz. Oder es regnet oder schneit und Du kannst wirklich nicht joggen, dann wechsel mal zum Hometraining über. Also Liegestütze, Kniebeugen, Rumpfbeugen, Streckübungen, Treppenlaufen, Seilspringen, Hulahoppreifen (wenn vorhanden) oder auf der Stelle laufen. Was soll das bringen? Eine Abwechslung in Dein Routineprogramm und eine klare Absage an den Schweinehund und die vielen möglichen Ausreden dafür  um gar nichts zu tun.

Bist Du beruflich viel unterwegs und glaubst deshalb Deinen Sport nicht machen zu können, dann findest Du hier ein paar Vorschläge für die Verabredung mit Deinem Körper, wo auch immer Du gerade bist

 

Regel Nummer 4:

Tue das, was Du tust regelmäßig.

Es nützt gar nichts, wenn Du einmal alle 14 Tage Dein schlechtes Gewissen beruhigen willst, indem Du eine Stunde Rad fährst oder laufen gehst oder sonst etwas Sportliches tust. Jedenfalls nicht für die Verbesserung Deiner Fitness oder um Abzunehmen. Es mag ein schönes Erlebnis sein, aber am Körperbild wird sich deshalb nichts ändern.

 

Regel Nummer 5:

Je einfacher umso besser.

Überlege Dir ein paar Übungen, die Du täglich in Deinen normalen Tagesablauf integrieren kannst. Es sollte wenig bis gar keinen Aufwand machen um eine entsprechende Situation zu schaffen. Ich nutze jeden Morgen die Zeit während der Kaffee durchläuft dazu, um schnell meine 40 Liegestütze , 20 Situps und ein paar Dehnungsübungen zu machen. Die Zeit ist überschaubar und ich habe sie jeden Tag, weil ich jeden Tag früh meinen Kaffee aufsetze. Also fällt es mir gar nicht schwer, einen entsprechenden Rhythmus zu finden und die Zeit dafür ist sowieso da, weil ja mein Kaffee durchlaufen muss.

Riesenvorteil: ich habe „automatisch“ jeden Tag ein gewisses Sportprogramm absolviert und wenn mir danach ist und es passt, dann kommt im Laufe des Tages noch das eine oder andere dazu, umso besser. Wenn nicht, dann habe ich auf alle Fälle das gute Gefühl, etwas für mich getan zu haben.

 

Regel Nummer 6:

Entwickle  eine Routine wie beim täglichen Zähneputzen.

Ich glaube,  dass kein erwachsener Mensch morgens darüber nachdenkt, ob er sich die Zähne putzen sollte oder lieber nicht. Ob dafür heute genug Zeit ist oder ob es gerade Spaß macht. Nein, wir tun es einfach. Es ist zur täglichen Routine geworden! Wir tun es in der Regel auch ziemlich zur selben Tageszeit.

Es gehört selbstverständlich zu unserem Leben und wird nicht hinterfragt.

Genauso sollte sich das für Dein kleines tägliches Sportprogramm verhalten.

Es gehört genauso selbstverständlich zu Deinem Tag wie das Zähneputzen.

 

Regel Nummer 7:

Steigere Dich langsam!

Vorhin schrieb ich, dass ich  morgens 40 Liegestütze mache …

Angefangen habe ich mit 5 und dann jeden Tag einen mehr. Du wirst jetzt vielleicht denken: Du schaffst nicht mal einen?  Ich weiß. Aber probiere es aus, beginne  dann einfach mit dem festen Vorhaben, einen einzigen Liegestütz zu machen, den dafür aber richtig gut. Du wirst staunen, wie prächtig Du Deine Fähigkeiten über die Zeit entwickelst. Und dann machst Du jeden Tag einen einzigen Liegestütz mehr, als am Tag davor. Wichtig ist, dass Du es wirklich regelmäßig jeden Tag machst. Ohne wenn und aber, Du weißt ja: nicht darüber nachdenken, sondern es einfach TUN!

Außerdem wirst Du manchmal lachen müssen, weil es Dich eben anstrengt oder weil Du Dir gerade ziemlich blöd vorkommst. Egal, es ist ganz allein Dein Leben und Dein Körper und dem tust Du gerade etwas sehr Gutes!

Übrigens werden sowohl beim Sport als auch beim Lachen die sogenannten Glückshormone, Endorphine, freigesetzt. Damit fühlst Du Dich mental und stimmungsmäßig schon mal besser als vorher.

 

Regel Nummer 8:

Denke POSITIV!

Damit meine ich, dass Du nicht alles an Dir schlecht machen sollst. Wie zum Beispiel, das Du glaubst, Du kannst etwas nicht. Probiere es doch statt dessen einfach aus. Sei neugierig auf Dich selbst und lasse zu, Dich selbst zu überraschen. Das wird nämlich mit Sicherheit passieren, wenn Du Dich nur zulässt und die negativen Looser-Gedanken einfach mal in Urlaub schickst.

Und wenn die dann erst mal weg sind und Du Deine ersten – für Dich überraschenden – Erfolge hast, willst Du die negativen Gedanken auch nicht mehr zurück haben.

Bedenke bei allem was Du tun willst:

Das was Du von Dir denkst wird auch geschehen!   Im Positiven wie auch im Negativen! Also achte auf Deine Gedanken!

 

 

 


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Kommentar über “Meine 8-Punkte-Strategie gegen ein paar Kilos zuviel!

  1. Einfach und markant auf den Punkt gemacht, für all diejenigen, die schon lange Sport machen wollen und den Dreh nicht bekommen! Als ehemalige Pilates-Trainerin weiß ich wie wichtig Sport ist und wie Viele sich so schwer damit tun. Mit deiner knackigen unkomplizierten Anleitung kein Problem!

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