Es hat einen Grund wie wir uns kleiden

Warum Selbstreflektion dir hilft, dich bestmöglich zu kleiden.

Als Kind und Jugendliche fühlte ich mich immer zu dick,  war zurück genommen. Ich hatte super Leistungen in der Schule und im Sport, doch als Mädchen fand ich mich nicht hübsch.

Anerkennung holte ich mir über Leistung.

Ich komme aus einer 8-köpfigen Familie, 6 Kinder im Wachstum, die wollen immer gut angezogen sein. Meine Mutti nähte und strickte zwar sehr viel für uns, doch neben ihrem Vollzeitjob konnte das nicht alles abdecken, was wir brauchten, also hatten wir auch viele Kleidungsstücke „von der Stange“. Da ließen dann die Passform und der Wow-Effekt zu wünschen übrig, ganz zu schweigen davon, dass es meiner Figur optimal entsprochen hätte.

Als ich in die Pubertät kam, wollte ich auch so hübsch aussehen, wie meine Freundin, die immer die neuesten, tollsten  Klamotten hatte. Bei uns hatte die Kleidung zuerst praktische Notwendigkeit, wenn es nicht von meiner Mutti gefertigt war, dann war es von der Stange.

Wie also konnte ich meinem Wunschtraum, gut auszusehen, näher kommen?

Mit 14 sah ich im Fernsehen bei einer internationalen Pop-Band so coole Kleidung, die mich zu meinem ersten selbst entworfenen  Oberteil inspirierte.

Das war die Lösung! Ich nähe mir das einfach selbst! Gesagt, getan, ich fragte also meine Mutti nach entsprechendem Stoff, erklärte ihr, was ich damit genau vorhabe.

Noch heute bin ich ihr sehr dankbar dafür, dass sie mir mein Vorhaben nicht ausreden wollte, sondern nur fragte:

„Wie genau willst du das denn machen?“ und später nach meinen Antworten fragte sie:

„Traust du dir das denn zu?“ 

Ich bejahte das aus voller Überzeugung und begann den Stoff zuzuschneiden.

Es wurde ein sehr schönes Erstlingswerk, bei dem meine Mutti mir noch mit dem Nähen half.

Von da an  designte ich zunehmend mehr von meiner Kleidung und entdeckte, dass mir nicht alle Sachen, die es gibt und die meine Mama mir kaufte, wirklich gut stehen.

Ein Mädchen in der Klasse hatte sehr schöne dicke Haare, eine andere einen schmalen Unterkörper, dafür aber viel Oberweite, ihr Gesicht war nicht so hübsch. Andere Mädchen hatten eine A-Linie, wie ich heute weiß, sie wirken immer etwas dicker als Sie wirklich sind.

Ich habe auch die A-Linie und fand mein Becken immer zu dick! Natürlich passte ich deshalb auch nicht in die Hosen meiner Freundin. Dafür war ich oben schmaler.

Ich begann also mir selbst Hosen zu nähen, in den angesagtesten Farben. Ich besuchte Boutiquen und ließ mich inspirieren von den Sachen und probierte an, was mir gefiel.

Ich fand so heraus, was mir steht und was eher nicht. Schnell designte ich für Freunde und  entwickelte die erste kleine Kollektion, die ich komplett selbst herstellte und auch verkaufte.

Es lief super. Alles neben meinem Studium, der Arbeit, der Familie-es war mein Hobby. Es gab kaum etwas, was ich nicht selbst herstellte, Strickpullover, Hosen, Röcke, Blusen, Kleider, Westen, Boleros, Herrenhosen und Blazer, selbst Overalls und Fell-Winterjacken mit Ledereinsätzen (handgenäht mit Hilfe von Chirurgennadeln) . Abendkleidung, Dessous, sexy Outfits für privat. Ich applizierte selbst entworfene Frösche, Papageien und Bambis auf Jacken und Pullover und Taschen und verzierte sie mit Strass und anderen schönen Sachen, wie Perlen und Co.. Ich fertigte Taschen, passend zu den jeweiligen Outfits …

Die Entdeckung, dass ich „nur“ meine Vorzüge richtig zu betonen brauche und die zu mir passenden Schnitte eine absolut tolle Figur zauberten, ließ mich auch anderen Mädchen und später Frauen dabei helfen, ihre Bestform im Außen zu zeigen.

Es inspirierte mich zu neuen Entwürfen und Outfits und bald wurde mir bewusst, wie viel attraktiver wir aussehen, wenn wir uns in unserem persönlichen Stil der Außenwelt präsentieren.

Und nicht nur das: es zaubert uns ein Lächeln ins Gesicht, lässt uns strahlen und selbstbewusster werden. Wir erleben viel mehr Aufmerksamkeit und auch Anerkennung in unserem Umfeld, beruflich UND privat.  

Doch selbst ein absolut überzeugendes, stimmiges Outfit und Erscheinungsbild kann dir tief in deinem Inneren nicht die Suche nach dir selbst ersparen oder ersetzen.

Ich hatte jetzt meine zu mir passende und gewünschte Wirkung, war präsent und hatte eine gute Ausstrahlung, meine Figur wurde fabelhaft in Szene gesetzt, ich war zufrieden.

Bis zu diesem einen Tag, der mich völlig durcheinander brachte und der alles verändern sollte …

Ich war in Berlin, Potsdamer Platz in den Arkaden einkaufen und fuhr gerade mit der Rolltreppe nach oben, als mich ein junger Mann, der hinter mir ebenfalls auf der Rolltreppe war, ansprach. Er grinste mich an und lud mich auf einen Kaffee ein.

Ich dachte, der kann unmöglich mich meinen, denn der ist ja noch nicht mal volljährig . Ich war zu diesem Zeitpunkt gerade 40 geworden.

Aber doch, er meinte mich. Er wiederholte seine Einladung wieder mit diesem Grinsen, dass ich unverschämt fand. Ich dachte nur, was der sich traut, MICH anzusprechen! Ich könnte seine Mutter sein! Und so antwortete ich ziemlich resolut und abweisend.

Das Erlebnis beschäftigte mich stark, ich war richtig schockiert, dass dieser noch nicht einmal erwachsene junge Mann sich TRAUTE, MICH anzusprechen.

Was hatte ich falsch gemacht? Was könnte ihn ermutigt haben? Wie hat er mich wohl wahr genommen?

Und dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen!

Hier die Kurzbeschreibung:

Frau,

1,68 cm groß, Konfektionsgröße 34/36,

 blonde lange glatte offene Haare,

schwarze Lederhose, die auf den Leib geschneidert ist,

dazu eine schwarze elegante, kurze Lederjacke, mit Schnürung im Rückenbereich , ebenfalls Figur betonend,

lackierte Nägel

schwarze Stiefelleten mit 12 cm Highheel-Absatz  

Oh Gott! Und dahinter auf der Rolltreppe der junge Mann…

Mir wurde klar, welches Image der wohl in mir gesehen hatte … Leder, blond, Highheels, das volle Programm, das klare Klischeebild …

Wie hatte ich gedacht, dass ich wirke?

Schlank, blond, gepflegt, stilvoll angezogen, sehr extravagant und unnahbar!

Es gab also eine ziemlich große Differenz zwischen den verschiedenen Wahrnehmungen …

Ach du lieber Himmel! Das musste ich sofort korrigieren! Ich dachte: unnahbar! Er dachte: einladend!

Durch diese Erfahrung war ich sensibilisiert für Image und Wirkung, für Absicht und Wahrnehmung, für die Selbst- und die Fremdwahrnehmung derselben Outfits.

Es hatte mich gepackt. Ich wollte es genau wissen und fing an, alles zu analysieren, auszuprobieren, zu testen.

Das betraf ALLES, die Haare, das Make up, das Outfit, meine komplette Erscheinung und Aussage in den unterschiedlichsten Wirkungskreisen. 

Neben meinen  Ausbildungen für ganzheitliche Farbtyp – und Stilberaterin, ganzheitliche Farbpsychologie, Imageberatung, Styling, Makeup u.a.m.. waren es vor allem die eigenen Tests und Erfahrungen, die mir die entscheidenden Erkenntnisse brachten und mir Muster aufzeigten. 

Ich fand heraus, welche Befindlichkeiten zu welcher Erscheinung führen, was und wie ich das für mich perfektionieren kann. Ich hinterfragte altbekannte Einstellungen und Bilder, interviewte Männer und Frauen zu den verschiedensten Fragen und sammelte erstaunliche Erkenntnisse.   

Ich dozierte an der Handwerkskammer vor Unternehmerinnen über ihre Außenwirkung und wie sie diese zu ihrem Vorteil beeinflussen können.

Warum Outfit und Erscheinungsbild das Image bestimmen.

Was Kleidung über unsere Persönlichkeit aussagt u.a.m.

Überall, in unterschiedlichen Altersgruppen, sozialen Stellungen, verschiedenen Berufsgruppen machte ich die gleichen Erfahrungen:

Ich stellte fest, dass es sehr viele Frauen gibt, die sich nicht so wohl in ihrem Körper fühlen und unsicher sind. Das wirkt sich auch  bei der Wahl ihrer Kleidung aus und zwar in unterschiedlichen Richtungen.

Ich fing an, Frauen zu beraten und zu begleiten auf ihrem Weg zum neuen Selbst.  Es beginnt oft mit dem Wunsch nach einem neuen Erscheinungsbild. Bei näherer Betrachtung zeigt sich, dass unser Wunsch nach äußerlicher Veränderung  innere Ursachen hat, denn es hat einen Grund, wie wir uns kleiden.

Für mich setzte ich diese neuen Erkenntnisse bereits seit langem um mit der entsprechenden Wirkung. Nun war es an der Zeit, den Radius der Menschen zu vergrößern, denen ich mit meinem Coaching helfen kann.

Ich sah plötzlich die Möglichkeit, über ein digitales Coaching viel viel mehr Frauen (und auch Männer) zu erreichen und ihnen damit genauso die Chance zu geben, ihr Leben dramatisch zu verändern.

Es ist zu meiner absoluten Passion geworden und löst in mir Glücksgefühle aus, wenn ich teilhaben darf, an der Verwandlung von der Raupe zum Schmetterling.

Ich wünsche mir viel mehr strahlende Gesichter auf unseren Straßen von Menschen, die sich in ihrer Haut wohl fühlen und ihre Einzigartigkeit gerne zeigen und leben.   

Meine Persönlichkeit hat sich entwickelt und mit ihr mein Selbstwertgefühl, meine Ausstrahlung wurde so gewinnend, dass ich ALLES erreichte, was ich wirklich wollte! Und das oft über ganz unkonventionelle Wege. Erst beim Reflektieren später fiel mir auf, wie oft mein erster Eindruck entscheidend für meine berufliche Entwicklung war.

Was nutzt die beste Ausbildung und viel Know how, wenn es keiner sehen kann?

Was nutzt es dir, wenn du deine vielen Fähigkeiten und besonderen Qualitäten hast und niemand sieht, wer du bist und was du kannst?

Der einzige Weg, das zu zeigen ist, DICH WIRKSAM SICHTBAR zu machen!

Sehr gerne helfe ich dir dabei und begleite dich bei deinem sicht- und wirksamen Wachstum.

Lass uns reden! Hier kannst du dir einen kostenlosen Kennenlern-Termin per Telefon buchen:

https://www.das-gewisse-etwas.com/talk

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